Der K40 ist zwar so wie man in kaufen kann funktionstüchtig, jedoch hat sich mit der Zeit so die eine oder andere Anpassung bewährt oder wird von mir noch getestet.

Hier will ich vor allem für mich meine Erfahrungen festhalten um besser aus den Erfahrungen zu lernen und nebenbei auch anderen womöglich bei Ihrer Entscheidung zu unterstützen.

Kosten der aktuellen Umsetzung

Was Kosten
K40 Laser Cutter 175€
zugeschnittene OSB3 Platten für Rollwagen 65€
Rollen für Rollwagen 25€
Steckdosenleiste 5€
Wasserpumpe mit Adaptern und Behälter 50€
Abluftschlauch und Abluftklappe 25€
Gesamtkosten 310€

Anschaffung des K40

Bei eBay und Amazon findet man die Geräte so für 290 - 340€. Immer mal mit leichten anderen Ausstattungen. Der eine bietet eine digitale Bedienung der andere noch ein Analoges Rädchen. Der eine ist auf Rollen, der andere dafür mit Brille.

 

Ich habe mich für ein gebrauchtes Gerät für letztendlich 175€ entschieden. Die ist jedoch verstaubt, es fehlt die Tauchpumpe und der Abluftschlauch. Zudem scheint das Gehäuse beim Transport ein paar Dellen bekommen zu haben.

Da die Laserröhre aber intakt aussieht, behalte ich das Ding.

Rollwagen als Aufstellort

Ich habe in meiner Werkstatt bereits zwei Rollwagen aus OSB3 die sich sehr gut machen und unter anderem meine Kappsäge tragen.
Ich plane meinen 3D-Drucker und Kreissäge ebenfalls in solche Rollwagen unterzubringen und werde den K40 dann ebenfalls auf so einem Regal unterbringen.

Der Tisch für den K40 ist 900mm breit und hat nach hinten eine überstehen Tischplatte damit die Rückwertgen Anschlüsse des K40 geschützter sind.
Unter den Rollwagen kommen noch Rollen von 101mm Höhe. (Genauere Angaben gerne auf Anfrage)

Der Rollwagen kommt in nähe eines Fensters mit Plexiglasscheibe. In die Scheibe kann ich dann problemlos ein Loch für die Abluft des K40 schneiden und die Luft ableiten.

Ungünstiger weise ist das nicht so dicht an meinem Werkstatt-PC, das ich den K40 da Problemlos anschließen kann.

Aber zu Beginn wird der zum besseren kennenlernen vermutlich sowieso mehr an meinen Laptop mit Windows 10 als an meinem Werkstatt Raspberry Pi hängen.

Geplante Anpassungen

Siehe auch https://www.cigarbox-guitars.ch/eigenbau-cigarbox-guitar/eigenbau-hilfsmittel/40w-co2-china-laser-k40/umbau-china-laser-40w.html

Erden des Gehäuses auf <=1 Ω

Entgegen vieler Berichte aus dem Internet hat mein K40 kein Problem mit einer fehlenden Erdung.

Das mag daran liegen, das ich das Gerät gebraucht gekauft habe und der Vorbesitzer sich bereits Gedanken gemacht hat.

Stromversorgung von Wasserpumpe und Abluftlüfter

Der K40 hat auf der Rückseite zwei Steckdosen um dort den Abluftlüfter und die Wasserpumpe anzuschließen.

Jedoch sind diese keine üblichen EU Steckdosen. Was bedeutet ich müsste hier mit Adaptern arbeiten oder neue Steckdosen anklemmen.

Da der K40 bei mir nun aber einen eigenen Rollwagen hat, habe ich für diesen eine Steckdosenleiste gekauft und daran Laptop, K40, Lüfter und Pumpe angeschlossen.

Ich hatte noch ein paar Steckdosenschalter rumliegen und habe damit alles bis auf den Laptop nochmal mit einem eigenen Schalter ausgestattet.

Auf dem Bild sieht man selbst gedruckte Halter für die Steckdosenleiste. Die werde ich auch noch montieren.

Kühlwasserpumpe und Behälter

Ich bin daran verzweifelt eine Pumpe zu finden die an die Silikonschläuche mit 6mm Innendurchmesser passt.

Habe mir eine übliche Aquariumpumpe gekauft an der per Gewinde der Anschluss wechselbar ist und mir mit einem Reduzierstück und einer Schlauchtülle aus dem Druckluftbereich beholfen.

 

Leider musste ich bei der Pumpe noch ein kleines Röhrchen im Anschluss weg bohren, damit das Reduzierstück aufgeschraubt werden konnte.

 

Das ganze habe ich dann mit 5l destilliertem Wasser (stand hier auch noch herum) in ein 10,2l Gefäß mit Deckel gesetzt.

Der Deckel bekam noch eine kleine Aussparung durch die nun Kabel und beide Schläuche laufen.

Den Rücklauf habe ich nicht in das Wasser gesteckt, so das ich es nun immer plätschern höre. Wenn es also nicht plätschert, weiß ich das was mit dem Kühlwasser nicht in Ordnung ist.

Plastikscheibe gegen Blech tauschen

Ich traue der Plastikscheibe im Deckel des K40 nicht. Ich habe bei YouTube schon auf nachfrage die Antwort bekommen, das Plexiglas die Lichtwellen von 10060nm des CO2 Lasern nicht durchlässt.

Wenn ich mir allerdings ansehe das eine Schutzbrille für den Laser aus Deutschland unter 120€ nicht zu bekommen ist, habe ich so meine Bedanken mit dem Stück bunten Plastik.

Zudem sind in meinem Haus auch oft meine Kinder oder andere Besucher, wodurch nur eine Brille sowieso zu wenig wäre.

 

Daher ist meine Lösung, das Fenster einfach zu verschließen und den Deckel stets geschlossen zu halten.

 

Ich hatte noch ein Aluminiumblech von ca. 25cm x 42cm das ich einfach zwischen Deckel und Plastikscheibe geklemmt habe.

 

Eine Kamera soll zukünftig den Einblick in das Gehäuse ermöglichen.

Steuerung

Um das Gerät anzusteuern verwende ich einen Laptop mit Windows 10. Als Steuersoftware den K40 Whisperer und zum erstellen von Grafiken das Inkscape.

Wenn das brennen zur Routine geworden ist, werde ich versuchen auf eine Lösung per Raspberry umzusteigen.

Abluft

Meinem gebrauchten K40 lag kein Abluftschlauch bei. Um die Abluft nicht nur aus dem "Brennraum" sondern auch aus meinem Keller zu schaffen, habe ich mir also einen neuen Schlauch kaufen müssen.

 

Da das andere Ende der Schlauches natürlich auch wo hin muss, habe ich mir noch eine entsprechende Klappe gekauft.
Schnell war ein 10cm Durchmesser großes Loch in die Plexiglasscheibe meines Kellerfensters gebohrt und gefeilt gesägt und das ganze zusammengesteckt.

Zur Befestigung habe ich am Fensterende Heißkleber genommen und am Lüfter des K40 einen großen Kabelbinder.

 

Bei der Bemessung des Schlauches kann ich nur empfehlen lieber einen größer zu nehmen als Angegeben. Die angegebene Länge des Schlauches entspricht einer maximalen Spannung die man nicht haben möchte.

Abluftventilator

Ich habe oft gehört das die elektrischen Leitungen für den Ventilator nur verzwirbelt sein sollen.
Daher habe ich mit mal die Verdrahtung des Lüfters angesehen und hier schnell Verbindungsklemmen verbaut. Zum Glück hatte ich noch welche in meiner Werkstatt liegen.

Jetzt bin ich mit dem Lüfter an sich auch zufrieden. Will aber nochmal schauen wie ich den besser am K40 montieren kann, damit weniger Nebenluft gesogen wird.

Verdecken des Loches am Boden

Am Boden des K40 ist nähe der Home Position ein kreisrundes Loch.

Gerüchteweise ist dies für die Zuluft für eine effektivere den Abluft.

 

Ich möchte hier aber nicht unnötig in meinen Rollwagen brennen und habe das Loch daher mit einem gebotenen Alublech verdeckt.

Abbau der US Steckdosen

Um die externen Geräte wie Abluft oder Wasserpumpe einzelnt steuern zu können, benötige ich keine Steckdosen als Ausgänge an meinem K40.

Außerdem sind die Steckdosen nicht im EU Format, und somit für mich unbrauchbar, da ich hier keine Adapter einsetzen möchte.

 

Um das Gehäuse des K40 nicht unnötig "vollzumüllen" habe ich somit die beiden US Steckdosen eingebaut.

 

Ich habe keine Drähte durchtrennt. Dadurch hatte ich nach dem Ausbau zwei gelbe und zwei blaue Leitungen übrig.

Die beiden gelben müssen unbedingt verbunden werden um das Gehäuse wieder zu Erden. Anschließend habe ich vorsichtshalber nochmal den Widerstand zur Erdung (PE) gemessen und kam auf 0,1Ω.

Die beiden blauen Leitungen sind Außenleiten (L) und Neutralleiter (N) und können vielleicht noch für einen weiteren internen Verbraucher (z.B. Raspberry PI) verwendet werden.

 

Achtung, das auf dem Foto ist bei den blauen Leitungen eine Durchgangsklemme und keine Verbindungsklemme.

Schutzfolie auf dem Netzteil

Das Netzteil habe ich von seiner Schutzfolie befreit. Ich denke zwar das es nicht nötig ist, aber womögliche Kratzer sind mir lieber als unnötige Wärme.

 

Ja, sieht nun nicht schön aus. Ich mache das nochmal in gründlich wenn ich das Netzteil sowieso mal öffne oder sogar ausbaue.

Abluftschacht kürzen

Da ich bei meinem K40 den Arbeitsraum möglichst weit vergrößern will, habe ich den Abluftschacht gekürzt.

Das abgeschnittene Teil bewahre ich aber auf, um es womöglich mit einem selbst gedruckten Adapter wieder einbauen zu können. Dies erweist sich vielleicht als Vorteil bei kleinen Teilen.